Datenschutzeinstellungen
Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Diese sind technisch notwendig.
› Datenschutzerklärung
essentiell   ? 
x

Diese Cookies sind essentiell und dienen der Funktionsfähigkeit der Website. Sie können nicht deaktiviert werden.
   


DAS
   FREILICHTMUSEUM SEIFFEN
SCHAUEN · ERLEBEN · STAUNEN · VERSTEHEN

AUSSTELLUNGEN IM FREILICHTMUSEUM


Der Strom kommt ins Dorf (bis 31.12.2021)

Zur Problematik der Elektrifizierung des mittleren Erzgebirges

mehr Informationen

    Seit 1981 hat die einst in den Jahren 1912/1913 in Deutscheinsiedel errichtete Trafostation im Freilichtmuseum Seiffen ihr neues Zuhause gefunden. Dieses eigenartige, in Fachwerkbauweise ausgeführte Gebäude mit seiner hohen, schlanken Gestalt steht seitdem für eine neue Epoche einschneidender Veränderungen in der ländlichen Wohn- und Arbeitswelt. Die elektrische Energie hat dem Erzgebirge des 20. Jahrhunderts neue kreative Potenzen eröffnet. Die thematische Aussstellung beschreibt die Anfänge der Elektroenergienutzung im mittleren Erzgebirge.


Wäsche und Hauswirtschaft (bis 31.12.2021)

Waschen, Bleichen, Stärken - Trocknen, Mangeln, Bügeln

mehr Informationen

    Die Ausstellung basiert auf Beschreibungen aus dem Jahr 1860 und zeigt Exponate, die im Umfeld einer Kleinbäuerlichen Wirtschaft im Erzgebirge bis in die 1930er Jahre in Gebrauch gewesen sind. Unsere Vorstellungen von steriler Sauberkeit im häuslichen Bereich u.a. bei Tragezeiten von Textilien lassen sich nicht auf die Zeit vor über 100 Jahren übertragen. Die Vielfalt der Tätigkeiten im Haus einer kleinbäuerlichen Wirtschaft (Tiere, Futter, Vorrat sowie Kochen, Waschen oder Reparaturen) setzte damals andere Prioritäten und Leistungsgrenzen. Vorzug hatte alles, was mit Ernährung im weitesten Sinne verbunden war.
    Auch dürfen wir nicht von unserer Knopfdruckmentalität aus einen kritischen Blick auf die Zustände dieser Zeit werfen. Manches, was heute als nachlässig empfunden werden könnte, war damals dem damit verbundenen Aufwand geschuldet. Das Bereiten von warmem Wasser zum Beispiel begann schon lange „vorher“. Viel Arbeit und Zeit waren z.B. notwendig, eh die Holzscheite neben dem Ofen lagen, um damit zu heizen. Kaum etwas konnte nebenbei geschehen, fast immer war die ganze Person gefordert, die dann woanders fehlte.
    In dieser Ausstellung lassen sich die reale Lebensbedingung nur schwer darstellen und vom Museumsbesucher nachvollziehen. Das unangenehme Stehen im Rauch einer Schwarzen Küche, das Schleppen von Wasser, die Kälte oder auch „nur die Armut, etwas einfach nicht ersetzen zu können und laufend zu reparieren, das ist für uns heute kaum vorstellbar. Dazu kamen oft schon in jungen Jahren gesundheitliche Probleme wie Gicht und Rheuma.



Startseite  |   Kontakt  |   Impressum   |  Datenschutz   |  Sitemap