13 - 1 VIRTUELLESMUSEUM
Holzspielzeug aus dem Erzgebirge
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Fahrzeuge

Eisenbahn

Holzeisenbahnen, einfache Ausführung, nach Mustern des böhmischen Erzgebirges um 1900, Spielzeugmuseum Seiffen
Industrielle, oft billigere Konkurrenzprodukte, eine stetige Preissteigerung im Bereich der Rohstoffe und Materialien und gewachsene Lebenshaltungskosten führten in der 2. Hälfte des 19. Jh. zu  verschiedenen Krisenerscheinungen. 
Das Erzgebirge geriet immer öfter zu einem Anbieter billigster Ware. Diese "ordinären" Artikel waren von minderer Qualität: Dünnwandige Brettchenwaren kamen auf, wenig bemalt, einfachst gebeizt oder naturbelassen. Oder es waren die Seitenwände ganz aus Pappe gefertigt, lediglich intensivfarbig gestrichen.  Details an Fahrzeugen und Figuren wurden weggelassen oder nur flüchtig gestempelt; den einfachen
geradlinig gedrechselten Dockenkörpern fehlten Arme und Bemalung, Dekore und Bildschmuck wurden entweder durch billige Lithografien ersetzt oder nur durch einfarbiges Papier bzw. durch gestanzte Borten angedeutet. Brandmalerei und Brandstempel ersetzten den Pinselzug.