Das Sächsisch-böhmische Spielzeuggebiet im mittleren Erzgebirge - Sasko-česká hračkářská oblast na území středního Krušnohoří
Die Gegenwart
Der Bergbau hat seine Bedeutung verloren. Das mittlere Erzgebirge beidseitig der Grenze wird sich seiner besonderen touristischen und wirtschaftlichen Potenzen immer mehr bewusst, beispielsweise unter dem Begriff der Revitalisierung auf der tschechischen Seite. Eine auf Europa gerichtete Internationalisierung soll im sächsischen Erzgebirge neue Sphären der Entwicklung erkunden. Institutionelle Vernetzung, Kooperation, touristischer Austausch und Projekte für einen grenzüberschreitenden Ganzjahrestourismus bieten neuartige Zukunftschancen. Die Zusammenarbeit von Bildungs- und Kultureinrichtungen erweitern dabei zugleich die Freizeitangebote für die Bürger der Gesamtregion. Gemeinsame Vermarktungsstrategien versuchen die Alleinstellungsmerkmale des mittleren Erzgebirges zu betonen. Im sächsischen Gebirgsteil ist der Dualismus von mittelständiger und handwerklicher Produktion und einer touristisch-kulturellen Entwicklung strukturbestimmend. Der Schwerpunkt liegt auf typisch erzgebirgischen Erzeugnissen einschließlich deren internationaler Vermarktung. Im wenig handwerklich-industriell geprägten böhmischen Kammgebiet hingegen stehen touristische, sportliche, aber auch landschaftliche Aspekte im Vordergrund. Das Erzgebirge bemüht sich seit 1998 als „Montanregion Erzgebirge“ um den Status Weltkulturerbe.


Diese Website ist Teil des Projektes Vermittlung gemeinsamer historischer Werte der Volksbau- und Lebensweise sowie der Volkskunst im Erzgebirge - Raum Seiffen/ Lesná | Zprostředkování společných historických hodnot lidových staveb a životního stylu včetně lidového umění v krušnohorském regionu Seiffen
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