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HOME > MUSEUMS - LOGO Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen mit Freilichtmuseum
A K T U E L L E   I N F O R M A T I ON

NOTIZEN FÜR DIE PRESSE
26.04.2008
Schienenzeppelin und Hanomag
Am 26. April 2008, 18.00 Uhr neue Sommer-Sonderschau 
im Erzgebirgischen Spielzeugmuseum Seiffen eröffnet

Unter dem Motto „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“ widmet sich im Seiffener Spielzeugmuseum ab dem 27. April 2008 eine große Jahressonderschau der Vielfalt und Eigentümlichkeit erzgebirgischer Spielmobile und hölzerner Fahrzeuge des 20. Jahrhunderts. Beginnend von den zarten Gefährten der Miniaturszenerie über die Schachtelspielzeuge an Eisenbahnen und Landwirtschaftskollektionen bis hin zu den Großfahrzeugen an Dampfwalzen, Traktoren oder Baggern, werden alle Bereiche des kindlichen Spielzeugs berührt. Zur Ausstellung kommen zudem Bausätze und Konstruktionskästen, mit denen Flugzeuge, Hubschrauber, Dampfer oder Automobile zusammengesetzt werden können. Die Ausstellung ist damit zugleich ein Spiegelbild der verkehrstechnischen Entwicklung der Kraftfahrzeuge der letzten 100 Jahre. Die Sonderausstellung macht mit ihren über 650 großen und kleinen Objekten vor allem die bisher kaum gezeigten Bestände der Seiffener Museumssammlung öffentlich. Ergänzt wird der hauseigene Fundus durch zahlreiche Leihgaben aus Privatkollektionen.


30.04.2007
Gerhard Riebel - Sammler und Männelmacher
Eine Ausstellung zum 70. Geburtstag
Kaum öffentlich gezeigten Kostbarkeiten der historischen erzgebirgischen Figurenmacherei (Sammlung Gerhard Riebel) und ein Einblick in die volkskundlich bemerkenswerten Neuschöpfungen aus der Hand von Gerhard Riebel (Beierfeld) bietet diese kleine "Schau der Superlative". Gerhard Riebel, geboren 1937 in Beierfeld (Westerzgebirge) und studierter Kunstpädagoge mit praktischem Schuldienst bis 1997, hat seit 1988 eine bemerkenswerte Kollektion an seltenen und volkskundlich außergewöhnlichen alten Figuren gesammelt. Berühmte Namen sind auf den Beschriftungstafeln zu lesen: Familie Otto/ Arnsfeld, Familie Börner/ Wiesa, Familie Timmel/ Kühnhaide, Familie Ulrich/ Heidelberg, Gustav Ehnert, Karl Müller usw. Es sind zumeist Figuren aus dem 19. Jahrhundert, mitunter gar aus den Jahren um 1850. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Gerhard Riebel so auch mit der alten Fertigungstechnik, mit dem Drechseln, Beschnitzen oder mit der Leimfarben-Malerei. Es reizt ihn bis heute, die "Welt des Erzgebirgers" oder auch seine persönliche Befindlichkeit in kleinen Figurengruppen zu gestalten. Im Sinne der Seiffener Miniaturenfiguren, etwa von Karl Müller oder von Louis Hiemann, entstanden  (und entstehen) bezaubernde Figürchen, kleine Szenerien mit Liebreiz, Witz, Harmonie, mit dem Gefühl für Farbstimmung und für das kleine Detail. Die Ausstellung nötigt dem Betrachter ernsthaftes Betrachten ab - und mancher der Museumsbesucher verlässt den Reigen der über 200 Figürchen mit einem stillen Lachen im Gesicht.


17.04.2007
NEUES AUS DEM SPIELZEUGLAND
Innovationen in Holz im Seiffener Spielzeugmuseum zu sehen
Noch bis Ende Oktober präsentieren sich unter dem Motto „Neues aus dem Spielzeugland“ über 40 Mitglieder des Verbandes erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e. V. im Erzgebirgischen Spielzeugmuseum Seiffen. Die Sonderausstellung, die bis Anfang November 2007 zu sehen sein wird, möchte Neuentwicklungen vorstellen und zu derzeitigen Trends in der Branche informieren. Der Verband und seine Mitglieder zeigen sich in dieser Form zum ersten Mal in der Region. Rund 200 Exponate in der Sonderschau sprechen für die Breite der Kollektion und für unterschiedlichste Handschriften. Für die Besucher der Ausstellung dürfte es interessant sein, die unterschiedlichen technologischen und gestalterischen Ansätze zu vergleichen. Zwei Richtungen sind dabei mindestens erkennbar. Zum einen werden historisch gewachsene Motive überarbeiten und weiterentwickelt. Andere Hersteller versuchen mit unkonventionellen Gestaltungsprinzipien, mitunter auch mit ungewohnten Sichtweisen, einen jüngeren Kundenkreis zu erschließen.

weitere umfangreiche Beiträge im Pressearchiv
Stand: 26.04.2007
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