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Erstmalig
werden Hintergründe und die beeindruckenden Produkte der erzgebirgischen
Fertigung von Western-Häusern und Forts öffentlich gemacht. Leihgaben
aus Spezialsammlungen illustrieren mit mehr als 100 Objekten und Szenarien
die Gesamtentwicklung. Begonnen bei den ersten Blockhäusern des Verlages
Joh. Dav. Oehme & Söhne um 1953 bis hin zu den vielgestaltigen
Exportsortimenten des VEB VERO wurde dem damals Deutschland weiten „Karl-May-Boom“
dieser Jahrzehnte Rechnung getragen. In der Blütezeit dieser Epoche
wurden mehr als 100 verschiedene Forts, nahezu 200 unterschiedliche Westernhäuser
und weiteres Indianer-Zubehör (Thüringen) auf den internationalen
Markt gebracht. Zum Teil wurde die Fertigung von „Westernspielzeug“ bis
nach 1990 weitergeführt.
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Leihgaben
von: JÜRGEN R. SCHÜLER |
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