 SONDERAUSSTELLUNG
November
2009 - März 2010
Vom
Erfinden kleiner Welten
Günter
Schwoboda: Objekte, Figuren und Szenen aus Holz
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dem Motto „Vom Erfinden kleiner Welten" inszeniert der 1934 in Freiberg
geborene Männelmacher und Gestalter Günter Schwoboda aus Mulda
mehr als Hundert von ihm entworfene und gefertigte Objekte. Seit Jahren
ist er mit dem Werkstoff Holz sehr vertraut und entwickelt im Rahmen der
erzgebirgischen Weihnachtstradition seine individuellen Pyramiden, Schwibbogen
und Lichtergestalten. Farben und Formen werden bei Schwoboda oft vom klassischen
erzgebirgischen Brauchtum geprägt. Aber auch Experimentelles ist zu
sehen - und da bricht der ehemalige Kunsterzieher durchaus mit den Überlieferungen
und versucht neue Wege der gedrechselten und beschnitzten Form zu erkunden.
Große und mehr noch kleine Figuren sowie die ihn inzwischen bekannt
gemachten poesievollen Miniatur-Szenerien aus seinem persönlichen
Alltagserleben versprechen großartigen volkskünstlerischen Genuss. |
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Günter Schwoboda stehen bei den erzählerisch aufgebauten Kleinbildnissen
gern die individuellen Geschichten seiner Freunde und der Familie im Mittelpunkt.
Manch eine Kostbarkeit ist so ausschließlich als ein persönliches
Geschenk für Verwandte erdacht und gemacht worden. Die Themen sind
vielfältig: ein Blick zurück in die eigene Kindheit da, Urlaubserinnerungen
dort und anderswo sind es die Kinder und Enkel, die Anregung geben, Stimmungen
und Situationen in der kleinformatigen „beschnitzelten" Drechselform darzustellen.
Daneben werden alle die von ihm seit Jahren für die Manufakturserie
entworfenen und oft mit Anerkennung bedachten modernen Krippenfiguren,
Rauchmanntypen und Ostergestaltungen präsentiert. Neuestes ist darunter
zu finden, was erst im Herbst 2009 zur Serienreife und in die Fertigung
ging. Gestalterische Vorarbeiten, wie Skizzen und Zeichnungen, Linoldrucke
ergänzen die Schau. |
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 ERZGEBIRGISCHES
SPIELZEUGMUSEUM SEIFFEN |